Zusammenarbeit mit Angehörigen

Die Sorge um die Betroffenen und die dabei erlebte Hilflosigkeit im Umgang mit dem erkrankten Familienmitglied führt zu einem hohen Leidensdruck der Angehörigen.

"Die Bedeutung der Angehörigen im Genesungsprozess zeigt sich auch durch die Information aus dem Bundesministerium für Gesundheit. Näheres dazu erfahren Sie HIER.

Im Angehörigen-Gesprächskreis werden Informationen über Essstörungen und die damit verbundenen Konflikte gegeben. In der angeleiteten Gruppe wird sowohl auf die Bagatellisierungstendenzen als auch auf die häufig berichteten massiven Schuldgefühle und Selbstbezichtigungen eingegangen.

Im Gespräch mit den Angehörigen kann deren Hilfslosigkeit, ihre offene oder latente Aggression thematisiert und/oder relativiert werden. Besonders wichtig erscheint die Verschiebung der Aufmerksamkeit von der ausschliesslichen Orientierung auf das Symptomverhalten hin zu familiären, interaktiven und kommunikativen Gesichtspunkten.

Probleme der Ablösung in Verbindung mit Eigenverantwortung und Loslassen-Können werden besprochen. Dies ermöglicht den Angehörigen ein besseres Verständnis der Essproblematik.
Erfahrungsberichte der anderen Angehörigen können darüber hinaus auch als Erleichterung bzw. als Bereicherung erlebt werden. Im Gespräch werden Buchempfehlungen und gegebenenfalls Adressen zur weiteren Information angegeben.

Drei mal im Jahr (Januar, Mai und September) findet der abendliche Vortrag "Umgang der Angehörigen mit den Betroffenen" von Dr. Doris Weipert statt. Anmeldung erbeten!
Näheres erfahren Sie über die telefonische Sprechzeit im Sekretariat.
 
Literatur: Angehörige

Anmeldung Therapiebausteine Nr. 6a + 6b   HIER  |  Aktuelle Termine | Anmeldung Vortrag für Angehörige

Zusätzliche kostenfreie + kompetente Online-Angebote für Angehörige finden im Internet unter