Unsere Philosophie

Die vielfältige Entstehung (multifaktorielle Genese) von Essstörungen erfordert ein mehrdimensionales Behandlungsangebot, welches durch sorgfältige Diagnostik und Planung der Behandlungsschritte individuell zusammengestellt wird. Dieses Behandlungskonzept wird von Fachverbänden (Deutsche Adipositas-Gesellschaft, Bundesfachverband für Essstörungen u. a.) in ihren Richtlinien als sinnvoll und notwendig definiert und im Forum bereits seit der Gründung 1985 in dieser Art angeboten.

Die aktuellen Leitlinien des AWMF » S 3 -Leitlinien « (Registernummer 051/026, 2011 veröffentlicht) zeigen die Notwendigkeit der störungsspezifischen Behandlung und bestätigen damit auch unsere langjährige Erfahrung.

Aktuell hat die Leitlinien-Kommission auch eine "Patienten-Leitlinie für Essstörungen"  als Orientierung für Betroffene und Angehörige herausgegeben.

Unser interdisziplinäres Team setzt sich aus erfahrenen Psychotherapeutinnen, Ernährungsberaterinnen, Körper- und Kunsttherapeutinnen zusammen. Die medizinische Betreuung übernimmt der jeweilige Haus- oder Facharzt. Die Kooperation ist bedingt durch die körperliche Symptomatik im einzelnen Fall.

Wenn die ambulanten Maßnahmen nicht ausreichen, unterstützen wir die Suche nach stationären Möglichkeiten. Diesbezüglich kooperieren wir mit speziellen Kliniken.




Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch innerhalb unseres Teams verknüpft die einzelnen Therapiebereiche. Außerdem nehmen wir auch an externen kollegialen Meetings teil (Netzwerke, Fachtreffen von Verbänden). Als Mitglied im Bundesfachverband für Essstörungen haben wir an der bundesweiten Qualitätssicherungsstudie teilgenommen. In Zusammenarbeit mit der Psychologischen Fakultät der Universität Mainz werden unsere Ergebnisse zeitweise mit wissenschaftlichen Studien untersucht und reflektiert.
 
Wir verpflichten uns auch weiterhin im Rahmen von Weiterbildung und Supervision unsere Arbeit mit Betroffenen und Angehörigen nach bestem Wissen und Gewissen zu leisten.